Lucky 31 Wetten 2026 – so setzt sich das System aus 31 Linien zusammen
Ladevorgang...
Eine Lucky 31 bündelt fünf Einzelauswahlen zu 31 Wetten auf einem Schein. Wer das System wählt, setzt auf fünf Begegnungen und spielt die 31 möglichen Kombinationen gleichzeitig – inklusive der fünf Einzelwetten. In der Schweiz führen diese Pakete direkt zu den beiden bewilligten Veranstaltern und zu deren Einsatz- und Auszahlungsregeln.
Stand: Oktober 19, 2026 · Geprüft gegen die Spielregeln und Teilnahmebedingungen von Sporttip (Version 4.2) sowie gegen das Règlement Jouez Sport (17. Ausgabe, September 2024).
Wie eine Lucky 31 aus fünf Tipps 31 Linien macht
Was das System eigentlich ist
Eine Lucky 31 ist eine Full-Cover-Wette. Sie nimmt fünf Auswahlen und bildet daraus alle Kombinationen, die sich aus diesen fünf Tipps formen lassen – die Einzelwetten eingeschlossen. Wer eine Lucky 31 spielt, wettet effektiv auf 31 separate Ereignisse gleichzeitig; was am Ende gewinnt, hängt davon ab, wie viele der fünf Auswahlen tatsächlich treffen. Schon eine einzige richtige Auswahl kann über die entsprechende Einzelwette einen kleinen Treffer erzeugen; je mehr Auswahlen sitzen, desto höher steigt die mögliche Auszahlung, weil zusätzlich die Doppel-, Dreier-, Vierfach- und schliesslich die Fünffachwette aktiv werden.

Der Clou liegt in der Streuung: Das System verlangt nicht, dass alle fünf Tipps gewinnen. Selbst wenn zwei Auswahlen danebengehen, kommen noch zahlreiche Kombinationen zustande, in denen die verbleibenden drei korrekt sind – inklusive der Dreierwetten und der entsprechenden Doppelwetten.
Die 31 Wetten im Verteilungsblitz
Die 31 Wetten verteilen sich klar über die Ebenen. Aus fünf Auswahlen entstehen fünf Einzelwetten, zehn Doppelwetten (jede mögliche Paarung), zehn Dreierwetten (jedes mögliche Trio), fünf Vierfachwetten und eine einzige Fünffachwette, die alle fünf Auswahlen zusammenfasst. Wer den Rechenvorgang nachvollziehen will, kommt mit einer einfachen Formel aus: Die Anzahl der Linien einer Ebene entspricht den Binomialkoeffizienten, also 5 über 1 gleich 5, 5 über 2 gleich 10, 5 über 3 gleich 10, 5 über 4 gleich 5 und 5 über 5 gleich 1. Die Summe ergibt 31.

| Etage | Anzahl Linien |
|---|---|
| Einzelwetten (5 Auswahlen) | 5 |
| Doppelwetten | 10 |
| Dreierwetten | 10 |
| Vierfachwetten | 5 |
| Fünffachwette | 1 |
| Total | 31 |
Wo die Lucky 31 zwischen Lucky 15 und Lucky 63 liegt
Die Lucky 31 ist nicht die einzige Full-Cover-Wette, sondern die mittlere Stufe. Die Lucky 15 nutzt vier Auswahlen und erzeugt 15 Linien, die Lucky 63 nimmt sechs Auswahlen und spielt 63 Linien. Die 31-Reihe schiebt sich also genau dazwischen: eine Auswahl mehr als die Lucky 15, eine weniger als die Lucky 63. Wer den Aufbau einmal verstanden hat, kann zwischen den drei Systemen wechseln, ohne die Mechanik neu zu lernen – nur der Umfang ändert sich.
Für Wettende mit kleinem Budget ist die Wahl zwischen diesen drei Stufen vor allem eine Risikofrage. Eine Lucky 15 mit vier Auswahlen kostet weniger Linien, eine falsche Auswahl fällt aber stärker ins Gewicht, weil weniger Kompensationen durch andere Linien entstehen. Eine Lucky 63 mit sechs Auswahlen verteilt das Risiko stärker, kostet jedoch deutlich mehr Gesamteinsatz, weil 63 Linien bespielt werden.
Was eine Lucky 31 kostet – und was sie im Gewinnfall auszahlt
Teileinsatz, Gesamteinsatz und Gesamtquote
Eine Lucky 31 setzt pro Linie einen Teileinsatz. Wählt eine Person CHF 1 pro Linie, beträgt der Gesamteinsatz 31 Franken – 31 Linien zu je einem Franken. Bei CHF 2 pro Linie sind es 62 Franken, und so weiter. Der Gesamteinsatz ist damit eine schlichte Multiplikation: Teileinsatz mal 31.
Die Gesamtquote der Lucky 31 ergibt sich aus den 31 Einzelquoten, die das System multiplikativ verknüpft. Eine einzelne Linie – etwa die Fünffachwette – hat als Quote das Produkt der fünf Einzelquoten, eine Doppelwette das Produkt ihrer zwei Einzelquoten. Welche Linie am Ende entscheidend auszahlt, hängt davon ab, welche Auswahlen treffen: Wer alle fünf richtig hat, gewinnt auf praktisch jeder der 31 Linien, und der gesamte Auszahlungsbetrag entspricht der Summe aller 31 ausgewerteten Einzelrechnungen.
Beispielrechnung mit drei Quoten
Um das Bild zu schärfen, hilft eine Modellrechnung. Wer für die fünf Tipps die Quoten 1.50, 1.50, 2.00, 2.00 und 2.50 ansetzt und pro Linie CHF 1 setzt, zahlt 31 Franken Gesamteinsatz. Die Fünffachwette trägt die Quote 1.50 × 1.50 × 2.00 × 2.00 × 2.50 = 22.50. Trifft genau diese eine Linie, beträgt die Auszahlung 22.50 Franken, was bei 31 Franken Gesamteinsatz ein Nettoverlust von 8.50 Franken bedeutet. Treffen hingegen alle fünf Auswahlen, addieren sich 31 einzelne Auszahlungen, deren Höhe von der jeweiligen Teilquote abhängt – und der Gesamtbetrag liegt weit oberhalb des Gesamteinsatzes.
Die Auszahlung einer Lucky 31 ist deshalb keine feste Grösse, sondern eine breite Spanne: Zwischen dem minimalen Treffer (eine Einzelwette gewinnt, vier sind verloren) und dem Maximaltreffer (alle fünf Auswahlen treffen) liegt ein Vielfaches. Wer Lucky-31-Systeme spielt, sollte sich diese Spanne vor Augen führen, nicht die maximale Auszahlung als Erwartung.
Warum die Marge in jeder Quote steckt
Jede einzelne Quote, die ein Veranstalter anbietet, enthält eine Marge. Die Marge ergibt sich aus der Auszahlungsquote des Marktes: 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte der einzelnen Quoten für jedes mögliche Ergebnis, und der Rest bis 100 Prozent ist die Marge des Veranstalters. Bei einer typischen Fussball-1X2-Quote liegt die Auszahlungsquote oft zwischen 92 und 96 Prozent – die Marge entsprechend zwischen vier und acht Prozent. In einer Lucky 31 multiplizieren sich die Margen der 31 Linien nicht direkt, sondern sie schichten sich übereinander, weil die Quoten jeder Ebene aus den Einzelquoten der Auswahlen entstehen. Das System trägt damit die Marge jeder einzelnen Quote in sich, und der erwartete Verlust steigt mit der Anzahl der Linien.
Konkrete Margen für Lucky-31-Märkte nennen die Veranstalter nicht, weil es eine Marktgrösse ist, die je nach Sport, Ereignis und Zeitpunkt der Wettabgabe schwankt. Wer Lucky 31 spielt, sollte verstehen, dass die Marge pro Linie niedrig wirkt, sich aber akkumuliert – über 31 Linien addiert sich der Effekt.
Wer in der Schweiz eine Lucky 31 platzieren darf
Die zwei bewilligten Veranstalter
In der Schweiz dürfen Sportwetten nur von zwei Veranstaltern angeboten werden: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Das ergibt sich aus dem Geldspielgesetz, das die Zahl der Veranstalter für Grossspiele beschränkt. Beide führen eine Bewilligung der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht) – die Aufsicht über Nachtschicht, Spielerschutz und Werbung. Andere Marken wie bet365, IviBet oder Jackbit besitzen keine Schweizer Bewilligung; ihre Lizenzen aus anderen Jurisdiktionen haben in der Schweiz keine Geltung, und ihre Domains können auf der Sperrliste der Gespa landen, die Schweizer Telekomanbieter per DNS blockieren.
Für Spielerinnen und Spieler heisst das: Wer in der Schweiz eine Lucky 31 spielen will, geht entweder zu Sporttip oder zu Jouez Sport – oder verzichtet. Beide Veranstalter decken das System im Wettprogramm ab, beide verlangen aber Wohnsitz im eigenen Vertragsgebiet.
Zwei Vertragsgebiete, zwei Adressen
Das Swisslos-Vertragsgebiet umfasst die deutschsprachigen Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Wer dort wohnt, kann ein Swisslos-Spielkonto eröffnen und Sporttip-Wetten platzieren – inklusive Systemwetten wie die Lucky 31.
Das Vertragsgebiet der Loterie Romande umfasst die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Wer dort wohnt, kann ein Konto bei Jouez Sport eröffnen. Ein Wohnsitzwechsel zwischen den beiden Gebieten bedeutet: Das bestehende Konto funktioniert nicht mehr im neuen Gebiet, ein neues Konto beim zuständigen Veranstalter ist nötig.
| Veranstalter | Produkt | Vertragsgebiet | Sitz |
|---|---|---|---|
| Swisslos | Sporttip | Deutschschweiz, Tessin | Genossenschaft, Basel |
| Loterie Romande | Jouez Sport | FR, GE, JU, NE, VD, VS | Lausanne |
Ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung
Im Netz tummeln sich Marken wie IviBet, bet365, Jackbit, Sportaza, HornetBet, Bahigo, FortuneJack und Coolzino. Keine dieser Marken verfügt über eine Schweizer Bewilligung. Eine Lizenz aus Curaçao, Malta oder Deutschland gilt in der Schweiz nicht – das Geldspielgesetz hält fest, dass eine ausländische Bewilligung keine Wirkung auf Schweizer Boden entfaltet. Wer bei einer solchen Marke spielt, hat keinen Zugang zum Schweizer Ausschlussregister, keinen Schweizer Rechtsschutz und keine Aufsicht durch die Gespa. Im Streitfall bleibt nur der Weg über das ausländische Recht des jeweiligen Anbieters.
Diese Marken werden in den Vergleich einbezogen, weil Schweizer Spielerinnen und Spieler ihnen im Alltag begegnen – über Werbung, Affiliate-Links, soziale Medien. Sie werden aber klar gekennzeichnet: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Schweizer Schutz, gegebenenfalls mit Domain-Sperre.
Spielerschutz: was eine Lucky 31 riskant macht und welche Werkzeuge es gibt
Warum eine Lucky 31 besondere Vorsicht verlangt
Eine Lucky 31 bündelt 31 Wetten auf einem Schein. Wer nicht aufpasst, setzt mit einem Klick ein Vielfaches dessen, was eine Einzelwette kostet. Der Reiz liegt darin, dass schon ein einzelner Treffer einen Gewinn auslösen kann – der Teileinsatz pro Linie ist klein, der Gesamteinsatz aber nicht. Wer das System ohne klares Budget spielt, überschreitet schnell das eigene Limit, ohne es zu merken.
Hinzu kommt die psychologische Komponente: Weil das System viele Wetten gleichzeitig abdeckt, fühlt sich der Schein sicherer an, als er ist. Eine einzige Auswahl, die falsch liegt, vernichtet nicht den gesamten Schein – aber sie senkt die Auszahlung deutlich, weil ein Teil der 31 Linien wertlos wird. Bei fünf Auswahlen ist die Wahrscheinlichkeit, dass mindestens eine danebengeht, deutlich höher, als viele annehmen.
Verlustlimiten und ihre Wirkweise
Beide Schweizer Veranstalter verlangen von Online-Spielenden die Festlegung von Verlustlimiten für einen Tag, sieben Tage und 30 Tage. Die Obergrenze liegt bei CHF 9’999; für unter 21-Jährige gilt eine separate Limite von CHF 1’000. Eine Senkung der Limite tritt sofort in Kraft. Eine Erhöhung wird aus Spielerschutzgründen erst nach 72 Stunden wirksam – die Sperrfrist soll verhindern, dass eine Person im Affekt das eigene Limit aushebelt.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer freiwilligen Einzahlungslimite für 30-Tage-Perioden. Wer merkt, dass die Verlustlimite allein nicht reicht, kann die Einzahlungslimite als zweite Schicht nutzen – sie blockiert Nachschub, bevor das Spielguthaben überhaupt aufgebraucht ist.
Spielsperre und das Schweizer Sperrregister
Wer sich selbst ausschliessen möchte, kann bei Swisslos eine produktbezogene Sperre für 1 bis 180 Tage setzen. Die Sperre lässt sich nicht vor Fristablauf aufheben – wer sich für 180 Tage sperrt, bleibt 180 Tage ausgesperrt. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen, das nicht nur Sporttip, sondern auch Casinos (inklusive Online-Casinos) und Anbieter im Fürstentum Liechtenstein umfasst. Die Eintragung bedeutet: Alle bewilligten Schweizer Veranstalter sperren das Konto.
Die gesetzliche Spielsperre (Art. 80-82 BGS) sieht eine Mindestdauer von drei Monaten vor, bevor sie auf Antrag aufgehoben werden kann; eine spezialisierte Stelle ist eingebunden. Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss jeder Veranstalter anbieten. Wer sich sperrt, hat keinen Anspruch auf Auszahlung von Gewinnen, die während der Sperre angefallen wären – weder Stamm- noch Restguthaben.
Limits für ausländische Anbieter
Marken ohne Schweizer Bewilligung unterliegen keiner Schweizer Aufsicht. Sie setzen ihre eigenen Spielerschutzregeln – meist nach den Standards ihrer Heimatlizenz. Das heisst nicht, dass dort kein Spielerschutz existiert, aber die Werkzeuge sind andere: Selbstausschluss per Anfrage beim Kundendienst, Verlustlimiten im Profil, gegebenenfalls Reality-Checks. Wer bei einer ausländischen Marke spielt, sollte die Spielerschutzseite des Anbieters vor der ersten Einzahlung lesen.
Einsatzlimits, Auszahlungsgrenzen und technische Regeln bei Sporttip und Jouez Sport
Sporttip: Mindesteinsatz, Höchsteinsatz und Auszahlungsmechanik
Bei Sporttip liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1. Der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette beträgt CHF 1’000, für eine Systemwette CHF 10’000. Eine Lucky 31 fällt als Systemwette unter diese Regel – solange der Gesamteinsatz 31 mal Teileinsatz die Limite nicht übersteigt, lässt sich das System platzieren. Swisslos behält sich vor, die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen zu ändern; eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette berechnet sich als Einsatz mal Quote (bei Kombinationen als Produkt der Einzelquoten). Das Ergebnis wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet – ein Detail, das bei kleinen Differenzen den Auszahlungsbetrag um einige Rappen verschieben kann. Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntgabe der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Swisslos-Zwecks.
Jouez Sport: Mindesteinsatz, Höchsteinsatz und Auszahlungsdeckel
Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online CHF 2 – in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples jedoch CHF 2. Der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten liegt bei CHF 500; ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombiwette muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.
Für eine Lucky 31 mit Teileinsatz von CHF 2 pro Linie liegt der Gesamteinsatz bei 62 Franken – klar unter der Maximumlimite von 7’500 Franken. Wird der Teileinsatz erhöht, etwa auf CHF 100 pro Linie, erreicht der Gesamteinsatz 3’100 Franken – noch im Rahmen, aber nahe an der Limite. Wer auf grossen Teileinsatz setzt, sollte das Maximum im Auge behalten.
Wo die Systeme technisch an ihre Grenzen stossen
Bei Sporttip gibt es zusätzliche Regeln, die Lucky-31-Systeme betreffen können: Wetten auf abhängige Ereignisse derselben Sportveranstaltung werden nur über die Bet-Builder-Funktion kombiniert. Wer eine Kombination aus zwei Märkten desselben Spiels spielen will, muss den Bet-Builder nutzen – andernfalls kann Swisslos die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Für eine Lucky 31 heisst das: Wer eine Auswahl aus demselben Spiel nimmt, riskiert eine Annullierung.
Wird ein Wettereignis abgesagt und nicht innerhalb von 48 Stunden nachgeholt (oder im Rahmen eines Turniers ersetzt), ist die Wette ungültig: Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Auswahl die Quote 1.00. Für eine Lucky 31 bedeutet das: Fällt ein Ereignis aus, sinkt die effektive Anzahl der Auswahlen – die Fünffachwette wird zur Vierfachwette, die Anzahl der Linien verringert sich, der Gesamteinsatz bleibt aber gleich.
Sporttip Kombiboost: ein Zusatz, der das System beeinflusst
Bei Sporttip gibt es einen Kombiboost, der online gilt – Prematch, Live, Systemwetten. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 Prozent bei vier Auswahlen mit Mindestquote 1.50, 20 Prozent bei sieben, 40 Prozent bei zehn und 100 Prozent bei fünfzehn solchen Auswahlen. Bei einer Lucky 31 mit fünf Auswahlen greift der Boost nicht – er setzt mindestens vier Auswahlen voraus, gilt aber bis 15 Auswahlen. Wer den Boost nutzen will, muss auf eine andere Systemstruktur umstellen.
Quotenboosts und Profitboosts gelten bei Sporttip nur online für Prematch-Einzelwetten beziehungsweise für definierte Sportereignisse. Sie sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Für eine Lucky 31 sind sie nicht relevant, weil das System aus mehreren Wetten aufgebaut ist.
Cash-Out, Live-Einsatz und Sonderfunktionen
Cash-Out bei Sporttip
Cash-Out ist bei Sporttip für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten verfügbar, vor Spielbeginn und live – aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Der Cash-Out-Betrag ist niedriger als der mögliche Gewinn bei regulärem Auslauf der Wette; er hängt vom Stand der Ereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten.
Für eine Lucky 31 gilt: Cash-Out ist als Systemwette prinzipiell verfügbar, aber die Auszahlung hängt vom Stand aller fünf Auswahlen ab. Wer eine Linie vorzeitig auszahlt, gibt den möglichen Gewinn auf, falls die anderen Auswahlen noch treffen. Cash-Out ist deshalb bei Lucky-31-Systemen ein zweischneidiges Werkzeug: Es sichert einen Teil des Scheins, aber es verzichtet auf den Maximalgewinn.
Live-Wetten bei Sporttip
Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Live-Streaming ist also keine Voraussetzung. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintritt des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00 – wer zu spät klickt, gewinnt nichts. In spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, VAR-Entscheidung – kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Diese Regelung gilt auch für Systemwetten: Wer eine Live-Auswahl in eine Lucky 31 aufnimmt, trägt das Risiko, dass die Quote nachträglich auf 1.00 gesetzt wird, falls das Ereignis spielentscheidend war.
Livewetten-Markt: was das Gesetz erlaubt
Das Geldspielgesetz kennt keine spezifische Einschränkung für Livewetten – der Veranstalter kann Livewetten anbieten, sofern die Bewilligung vorliegt und das Wettprogramm den Markt vorsieht. Beide Schweizer Veranstalter bieten Livewetten an; Sporttip nennt explizit die Regeln, Jouez Sport folgt dem Règlement. Wer eine Lucky 31 mit Live-Auswahlen spielt, sollte sich der Cash-Out-Beschränkungen bewusst sein und die Quotenbewegungen beobachten.
Registrierung, Alter und Identitätsprüfung
Wer ein Konto eröffnen darf
Zur Online-Registrierung bei Swisslos braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet. Eine bestehende Spielsperre schliesst die Registrierung aus, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Identität wird per Ausweis verifiziert; die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft. Wer einen Wohnsitzwechsel aus dem Vertragsgebiet heraus meldet, verliert den Zugriff.
Bei Jouez Sport gelten die entsprechenden Regeln für die sechs Westschweizer Kantone. Auch hier ist das Mindestalter 18 Jahre. Wer als Wettkämpfer an einem Ereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten – eine Regelung, die für alle Veranstalter gilt.
Wallet, Einzahlung und Auszahlung
Spielguthaben auf dem Swisslos-Wallet kann per Online-Zahlungsmöglichkeit oder Einzahlungsschein gekauft werden – Mindestbetrag CHF 20. In 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich; ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. Gewinne werden auf das Spielkonto gebucht und können auf das verifizierte Zahlungskonto ausgezahlt werden – eine Auszahlung an Dritte oder auf ein anonymes Konto ist nicht zulässig. Auszahlungen gehen nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers; Kryptowährungen und anonyme Zahlungsmittel sind ausgeschlossen.
Werbekultur, Werbebeschränkungen und Boni
Was Werbung darf und was nicht
Werbung für bewilligte Schweizer Sportwetten darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Werbung für nicht in der Schweiz bewilligtes Glücksspiel ist verboten – Verstösse werden mit einer Busse bis zu CHF 500’000 bestraft. Gratiswetten oder Gratisspielguthaben benötigen die vorgängige Zustimmung der Gespa; im Jahr 2025 erteilte die Aufsicht 24 Einwilligungen an Loterie Romande und 8 an Swisslos.
Für Spielerinnen und Spieler heisst das: Werbeversprechen unterliegen einer regulatorischen Kontrolle, sind aber nicht neutral. Das Marketing pflanzt Erwartungen, und die Aufsicht prüft die Bedingungen. Wer ein Angebot annimmt, sollte die Teilnahmebedingungen lesen – nicht das Werbeversprechen.
Boni, Boosts und ihre Kosten
Bei Sporttip gibt es den erwähnten Kombiboost, der ab vier Auswahlen mit Mindestquote 1.50 gilt. Quotenboosts und Profitboosts sind ebenfalls verfügbar – pro Wettende nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Beide sind an die Online-Plattform gebunden.
Wer eine Lucky 31 mit Bonusboost kombiniert, sollte prüfen, ob das System unter die Bonusbedingungen fällt. Bei Sporttip-Systemwetten ist der Kombiboost möglich, weil das System mehrere Wetten abdeckt; aber der Bonus wirkt nur auf einen Teil des Gewinns, nicht auf alle 31 Linien gleichzeitig. Die Mechanik bleibt komplex, die Erwartung an den Bonus sinkt.
Besteuerung: was bleibt vom Gewinn übrig
Gewinne aus Schweizer Sportwetten
Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen – wozu Sportwetten ausdrücklich gehören – sind einkommenssteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn. Der Freibetrag liegt beim Bund ab 1.1.2026 bei CHF 1’071’000; der kantonale Freibetrag ist unterschiedlich, weshalb die genaue Schwelle vom Wohnsitzkanton abhängt. Über dem Freibetrag behält der Veranstalter 35 Prozent Verrechnungssteuer ein, die über die Steuererklärung zurückgefordert werden kann.
Für eine Lucky 31 heisst das: Solange der Gesamtgewinn den Freibetrag nicht übersteigt, fällt keine Einkommenssteuer und keine Verrechnungssteuer an – das ist bei typischen Wettgewinnen praktisch immer gegeben. Erst wenn der Gewinn in den sechs- oder siebenstelligen Bereich geht, greifen die Regeln.
Gewinne aus ausländischen Wetten
Gewinne von ausländischen Anbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer, weil kein Schweizer Veranstalter sie einbehält. Die kantonale Steuerpraxis ist jedoch unterschiedlich: Der Kanton Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als voll steuerbares Einkommen unabhängig von der Höhe – ein Sonderfall, der nicht verallgemeinert werden darf. Andere Kantone haben ihre eigene Praxis. Allgemeine Information gilt: Steuerberater oder kantonale Steuerverwaltung fragen.
Die zugelassenen Veranstalter im Direktvergleich
Die nachstehende Übersicht stellt die zwei Schweizer Veranstalter und die ausländischen Marken gegenüber, soweit die Schweizer Bewilligung, der Veranstalter und die ausgewiesene Lizenz dokumentiert sind. Für die ausländischen Marken enthält die Übersicht nur, was die Gesetzeslage hergibt – sie sind alle ohne Schweizer Bewilligung, weil das Geldspielgesetz nur zwei Veranstalter zulässt.
Swisslos Sporttip
Swisslos betreibt Sporttip als einzige Sportwettenmarke in der Deutschschweiz, im Tessin und in Liechtenstein. Die Genossenschaft mit Sitz in Basel ist einer der beiden bewilligten Veranstalter und führt die Bewilligung als Grossspiel unter dem Geldspielgesetz. Sporttip nimmt Systemwetten wie die Lucky 31 an, mit Höchsteinsatz CHF 10’000 pro Systemwette und Mindesteinsatz CHF 1 pro Linie. Das Wettprogramm umfasst die von der Gespa bewilligten Sportarten und Märkte – eine geschlossene Liste, die nicht alle internationalen Wettmärkte abdeckt. Cash-Out ist online verfügbar, der Kombiboost bringt bei vier bis fünfzehn Tipps mit Mindestquote 1.50 einen Bonus auf den Nettogewinn.
Wofür sich Sporttip eignet. Wer im Deutschschweizer Vertragsgebiet wohnt, eine breite Auswahl an Schweizer Sportarten sucht und mit klaren Limits spielen will, ist hier richtig. Das System ist vollständig reguliert, die Spielregeln sind in den Teilnahmebedingungen Version 4.2 dokumentiert, der Spielerschutz mit Verlustlimiten und Spielsperre ist eingebaut. Wer hohe Limits oder ein breites internationales Wettprogramm sucht, findet bei Sporttip allerdings eine geschlossene Liste – nicht alles, was international angeboten wird, ist hier erlaubt.
Loterie Romande Jouez Sport
Loterie Romande betreibt Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone. Die Gesellschaft führt eine Schweizer Bewilligung als Veranstalterin und Anbieterin, das Wettprogramm entspricht der Gespa-Liste. Jouez Sport akzeptiert Systemwetten wie die Lucky 31, mit Mindesteinsatz CHF 2 pro Linie online und einem Höchsteinsatz von CHF 500 pro Einzel- oder Kombiwette sowie einer Maximallimite von CHF 7’500 pro Multiple-Schein. Die Gewinngrenze pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei CHF 300’000, für alle Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Das Règlement Jouez Sport in der 17. Ausgabe vom September 2024 ist die Referenz für die Spielregeln.
Wofür sich Jouez Sport eignet. Wer im Westschweizer Vertragsgebiet wohnt, eine regulierte Plattform mit klaren Regeln sucht und mit den hier zugänglichen Sportarten auskommt, ist hier richtig. Die Maximallimite von CHF 7’500 für Multiples ist grosszügig genug, um auch Lucky-31-Systeme mit höherem Teileinsatz zu spielen. Wer internationale Märkte oder ein Wettprogramm jenseits der Schweizer Liste sucht, ist mit Jouez Sport nicht bedient – die Liste der bewilligten Sportarten und Märkte gilt auch hier.
IviBet
IviBet ist eine ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung. Die in den Geschäftsbedingungen genannte Lizenz hat in der Schweiz keine Geltung – das Geldspielgesetz hält fest, dass nur die zwei bewilligten Veranstalter Sportwetten anbieten dürfen. IviBet ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, Schweizer Spielerinnen und Spieler haben im Streitfall keinen Schweizer Rechtsweg. Die Domain kann auf der Gespa-Sperrliste stehen und per DNS blockiert werden. Welche Sportarten, Limits und Systemwetten IviBet anbietet, ist Sache der Marke – die Schweizer Aufsicht hat darauf keinen Einfluss.
Wofür sich IviBet allenfalls eignet. Wer eine ausländische Plattform mit breitem internationalem Wettprogramm sucht und das Risiko fehlender Schweizer Aufsicht akzeptiert, findet dort unter Umständen Märkte, die in der Schweiz nicht verfügbar sind. Wer ein reguliertes Umfeld mit Schweizer Spielerschutz sucht, ist hier falsch. Wer spielt, sollte die fehlende Schweizer Bewilligung als Information verstehen – nicht als Marketing-Detail.
bet365
bet365 ist eine der grössten internationalen Wettmarken, mit einer Lizenz aus dem Vereinigten Königreich und verschiedenen anderen Jurisdiktionen. In der Schweiz hat keine dieser Lizenzen Geltung. bet365 ist auf der Gespa-Sperrliste, die Domain wird in der Schweiz per DNS blockiert – Schweizer Internetzugänge erreichen die Marke in der Standardkonfiguration nicht. Die Plattform bietet eine breite Palette an Sportarten, Märkten und Funktionen, die in der Schweiz nicht zugänglich sind.
Wofür sich bet365 allenfalls eignet. Wer im Ausland auf Reisen ist oder über einen ausländischen Internetzugang spielt, hat Zugang. Wer in der Schweiz wohnt und die Schweizer Bewilligung sucht, ist mit bet365 nicht bedient. Die Marke taucht in diesem Vergleich auf, weil sie zu den bekanntesten Namen im Sportwettenmarkt gehört – und weil die Gespa sie namentlich als Beispiel für Domain-Hopping und Sperrliste führt.
Jackbit
Jackbit ist eine ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung. Die Plattform arbeitet mit einer Lizenz aus Curaçao, die in der Schweiz keine Wirkung entfaltet. Jackbit ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, die Domain kann auf der Gespa-Sperrliste landen. Welche Funktionen und Limits gelten, hängt von der eigenen Ausgestaltung ab.
Wofür sich Jackbit allenfalls eignet. Wer Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptiert oder ein internationales Wettprogramm ohne Schweizer Begrenzung sucht, findet möglicherweise eine Plattform, die diese Bedürfnisse bedient. Wer Schweizer Spielerschutz, Schweizer Bewilligung oder Schweizer Rechtsweg sucht, ist mit Jackbit nicht bedient.
Sportaza
Sportaza ist eine ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung. Die Plattform ist im internationalen Markt aktiv und arbeitet mit Lizenzen aus anderen Ländern. Die Schweizer Aufsicht hat keinen Einblick in die Ausgestaltung der Limits, Märkte und Spielerschutzfunktionen.
Wofür sich Sportaza allenfalls eignet. Wer eine internationale Plattform mit vielfältigem Wettprogramm sucht und keine Schweizer Bewilligung benötigt, findet möglicherweise passende Angebote. Wer das Schweizer Schutzniveau voraussetzt, ist hier falsch.
HornetBet
HornetBet ist eine ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung. Die Plattform fällt unter dieselbe Kategorie wie die übrigen ausländischen Marken in diesem Vergleich. Welche Funktionen angeboten werden, ist den eigenen Bedingungen zu entnehmen.
Wofür sich HornetBet allenfalls eignet. Wer eine ausländische Plattform mit dem entsprechenden Risikoprofil sucht, findet dort möglicherweise ein Angebot. Wer Schweizer Regulierung erwartet, wird sie nicht finden.
Bahigo
Bahigo ist eine ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung. Die Plattform ist in mehreren Märkten aktiv und fällt unter die ausländischen Anbieter ohne Schweizer Geltung.
Wofür sich Bahigo allenfalls eignet. Wer eine internationale Plattform sucht und das fehlende Schweizer Schutzniveau akzeptiert, kann sie nutzen. Wer Schweizer Aufsicht erwartet, ist nicht bedient.
FortuneJack
FortuneJack ist eine ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung, mit Schwerpunkt auf Kryptowährungen. Die Plattform arbeitet mit Lizenzen aus anderen Jurisdiktionen und ist in der Schweiz nicht zugelassen.
Wofür sich FortuneJack allenfalls eignet. Wer Kryptowährungen als Ein- und Auszahlungsmittel nutzen will, findet möglicherweise eine Plattform mit entsprechender Ausrichtung. Wer Schweizer Regulierung sucht, ist hier falsch.
Coolzino
Coolzino ist eine ausländische Marke ohne Schweizer Bewilligung. Die Plattform ist im internationalen Markt aktiv, fällt aber unter dieselbe Kategorie wie die anderen hier gelisteten ausländischen Anbieter.
Wofür sich Coolzino allenfalls eignet. Wer eine internationale Plattform sucht und die fehlende Schweizer Aufsicht akzeptiert, kann sie nutzen. Wer die Schweizer Bewilligung als Auswahlkriterium setzt, ist nicht bedient.
Eigenüberblick: was zählt, wenn die Wahl zwischen den Plattformen ansteht
Die beiden Schweizer Veranstalter sind die einzigen legalen Optionen für Schweizer Spielerinnen und Spieler. Sie unterscheiden sich in den Limits und in der Verfügbarkeit je nach Wohnsitz. Wer in der Deutschschweiz wohnt, geht zu Sporttip; wer in der Romandie wohnt, zu Jouez Sport. Wer umzieht, wechselt das Konto.
Die Limits bei Sporttip sind höher – bis CHF 10’000 pro Systemwette – und damit grosszügiger für Wettende, die höhere Einsätze spielen wollen. Die Höchstgewinngrenze ist bei Jouez Sport mit CHF 1’000’000 für Multiples zusammen grosszügig formuliert, aber die Limite pro Multiple-Schein liegt mit CHF 7’500 unter dem Maximum bei Sporttip. In der Praxis entscheiden die Maximallimiten selten den Unterschied – entscheidender ist, ob das Wettprogramm die gewünschten Märkte überhaupt enthält.
Ausländische Marken kommen nur in Frage, wenn Schweizer Spielerinnen und Spieler das fehlende Schutzniveau bewusst akzeptieren. Wer dort spielt, sollte sich bewusst sein, dass im Streitfall kein Schweizer Rechtsweg offensteht, dass die Spielerschutzfunktionen den eigenen Regeln des Anbieters folgen und dass die Domain jederzeit auf die Schweizer Sperrliste gesetzt werden kann. Wer auf der ausländischen Plattform spielt und sich später selbst ausschliessen lassen will, muss dies beim Anbieter direkt beantragen – der Eintrag im Schweizer Sperrregister wirkt nur bei bewilligten Veranstaltern.
Häufige Fragen
Was genau ist eine Lucky 31, und braucht sie wirklich fünf Auswahlen?
Eine Lucky 31 ist eine Full-Cover-Wette, die aus genau fünf Auswahlen 31 einzelne Wetten bildet. Das System besteht aus den fünf Einzelwetten, allen Doppel- und Dreierkombinationen, den Vierfachwetten und einer einzigen Fünffachwette, die alle Auswahlen zusammenfasst. Wer weniger als fünf Auswahlen nimmt, spielt kein Lucky-31-System – die Anzahl der Linien sinkt entsprechend, und aus der Lucky 31 wird etwa eine Lucky 15 mit vier Auswahlen.
Wie verteilen sich die 31 Wetten genau auf die Etagen?
Die Verteilung folgt den Binomialkoeffizienten: 5 Auswahlen ergeben 5 Einzelwetten, 10 Doppelwetten, 10 Dreierwetten, 5 Vierfachwetten und 1 Fünffachwette. Insgesamt sind das 31 Linien. Wer die Mechanik verstanden hat, kann die gleiche Logik auf andere Full-Cover-Systeme übertragen – die Lucky 15 etwa folgt demselben Prinzip mit vier Auswahlen, die Lucky 63 mit sechs.
Worin unterscheiden sich Lucky 15, Lucky 31 und Lucky 63?
Die drei Systeme unterscheiden sich in der Anzahl der Auswahlen und damit in der Anzahl der Linien. Die Lucky 15 nutzt vier Auswahlen und spielt 15 Wetten, die Lucky 31 nutzt fünf Auswahlen und spielt 31 Wetten, die Lucky 63 nutzt sechs Auswahlen und spielt 63 Wetten. Je mehr Auswahlen, desto höher der Gesamteinsatz – aber desto grösser auch die Streuung des Risikos. Der Wechsel zwischen den Systemen ändert die Mechanik nicht, nur den Umfang.
Wie lässt sich der Gesamteinsatz einer Lucky 31 berechnen?
Der Gesamteinsatz ist der Teileinsatz pro Linie multipliziert mit 31. Bei einem Teileinsatz von CHF 1 pro Linie sind es 31 Franken, bei CHF 2 pro Linie 62 Franken. Eine Lucky 31 mit höherem Teileinsatz skaliert linear – die Anzahl der Linien bleibt konstant. Wer die Limite beachten muss, rechnet Teileinsatz × 31 und vergleicht mit dem Maximum des Veranstalters (CHF 10’000 bei Sporttip, CHF 7’500 bei Jouez Sport für Multiples).
Welche Einsatzgrenzen gelten bei Jouez Sport für Multiples?
Bei Jouez Sport beträgt der Mindesteinsatz online CHF 2 und der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten CHF 500. Ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette liegt bei CHF 300’000, für alle Multiples zusammen bei CHF 1’000’000. Eine Lucky 31 mit Teileinsatz von CHF 100 pro Linie (Gesamteinsatz CHF 3’100) liegt noch im Rahmen; wer noch höher setzen will, sollte die Limite im Auge behalten.
Was bedeutet die Marge für ein Lucky-31-System?
Die Marge steckt in jeder einzelnen Quote, die der Veranstalter anbietet, und ergibt sich aus der Auszahlungsquote des Marktes. Bei einer Lucky 31 schichten sich die Margen übereinander, weil das System aus vielen Linien besteht. Der erwartete Verlust pro Franken Einsatz steigt mit der Anzahl der Linien – ein System mit 31 Linien trägt die Marge jeder einzelnen Quote in sich. Konkrete Margen für Lucky-31-Märkte werden von den Veranstaltern nicht ausgewiesen; sie schwanken je nach Sport, Ereignis und Zeitpunkt der Wettabgabe.
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Inhalt erstellt vom Team «livewettench»
