Tischtennis-Wetten in der Schweiz: was sie kosten und wer sie anbieten darf

Updated Oktober 2026
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Eine Tischtennisplatte mit Netz in einer leeren Sporthalle, ein heller Ball liegt auf einer Seite, Deckenlicht spiegelt sich im Hallenboden.

Stand der Daten: Oktober 19, 2026 · abgeglichen mit den Spielregeln und Teilnahmebedingungen von Sporttip sowie den Veröffentlichungen der Gespa (Eidgenössische Spielbankenkommission frei, Aufsicht über Grossspiele durch die interkantonale Geldspielaufsicht).

Die Tischtennisplatte ist 2,74 m lang und 1,525 m breit und liegt 76 cm über dem Boden; das Netz ist 15,25 cm hoch.

Tischtennis ist im Wettprogramm der bewilligten Veranstalter zu finden, aber das Feld der erlaubten Anbieter ist in der Schweiz ungewöhnlich klein. Nur zwei Organisatoren dürfen Sportwetten durchführen: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Beide vergeben ihre Bewilligungen im eigenen Vertragsgebiet, beide setzen dieselbe Spielregel-Linie und beide schneiden den Markt für Tischtennis-Wetten in zwei Hälften. Wer auf einer ausländischen Seite mit Schweizer Wohnsitz spielt, hat keine Schweizer Bewilligung im Hintergrund — keine Spielsperre greift, keine Schweizer Rekursstelle, keine Verrechnungssteuer.

Was das im Portemonnaie bedeutet, ist schnell gesagt: CHF 1 pro Wette geht, CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombiwette ist die obere Grenze, ein Systemtipp lässt sich bis CHF 10’000 setzen. Dazu kommen die Verlustlimiten, die jeder Spielende vor der ersten Wette selbst festlegt. All das ist Regulierung, nicht Marketing. Werbung der Schweizer Plattformen ist nüchtern, die Quoten sind eng, der Spielplan ist eine geschlossene Liste. Wer ein Quotenboost-Fenster öffnet, bekommt eine kleine Zahl. Wer sich heimlich bei einem Offshore-Anbieter anmeldet, hat keine Schutzlinie unter sich.

Dieser Text geht die Kosten durch — von der Marge über die Boni bis zu den Limits. Er zeigt, was die geschlossene Gespa-Liste für den Spielplan heisst, welche Märkte sich aus dem Modus Best of five und Best of seven ergeben, und warum eine Vorhersage beim Tischtennis eine Wette gegen die Quote bleibt.

Die besten Anbieter für Tischtennis-Wetten in der Schweiz 2026

Die folgenden zehn Anbieter sind die im Markt sichtbaren Optionen für Schweizer Spielende. Die ersten beiden sind die bewilligten Veranstalter; die übrigen sind ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung — sie tauchen in der Werbung auf, sind aber in der Schweiz nicht zugelassen.

Zwei Tischtennisschläger liegen gekreuzt am Rand einer Platte, daneben ein kleiner weisser Ball.
Im Tischtennis endet ein Satz, wenn ein Spieler 11 Punkte erreicht und mit mindestens 2 Punkten Vorsprung führt.
Anbieter Status in der Schweiz Bewilligung / Aufsicht
Swisslos Sporttip bewilligt BGS-Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung, Aufsicht Gespa
Loterie Romande Jouez Sport bewilligt BGS-Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung, Aufsicht Gespa
Rabona ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Bewilligung; ausländische Lizenz ohne CHES-Kraft
Betscore ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Bewilligung; ausländische Lizenz ohne CHES-Kraft
Playzilla ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Bewilligung; ausländische Lizenz ohne CHES-Kraft
Sportuna ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Bewilligung; ausländische Lizenz ohne CHES-Kraft
Bettilt ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Bewilligung; ausländische Lizenz ohne CHES-Kraft
Bruce Bet ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Bewilligung; ausländische Lizenz ohne CHES-Kraft
Donbet ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Bewilligung; ausländische Lizenz ohne CHES-Kraft
Rainbet ohne Schweizer Bewilligung keine Schweizer Bewilligung; ausländische Lizenz ohne CHES-Kraft

Die Tabelle trennt sauber, was die Rechtslage in der Schweiz trennt: zwei Veranstalter mit Gespa-Bewilligung auf der einen Seite, acht ausländische Marken ohne Schweizer Bewilligung auf der anderen. Wer in der Schweiz wettet, fällt in eine der beiden Spalten — dazwischen gibt es keine Zwischenkategorie. Die Gespa veröffentlicht auf ihrer Sperrliste die Domains der Anbieter, die in der Schweiz über DNS gesperrt sind; ein wachsender Bestand, derzeit 671 Domains per Ende 2025.

Swisslos Sporttip — der bewilligte Anbieter für die Deutschschweiz

Swisslos ist die Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel. Sporttip heisst das Sportwetten-Produkt, das in den Kantonen AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein angeboten wird. Wer in einem dieser Kantone wohnt, kann ein Konto eröffnen — andere Kantone nicht. Wer dort kein Konto hat, fällt auf den nicht-zugelassenen Teil des Marktes zurück.

Ein stilles Treppenhaus eines Gemeindesportzentrums, durch ein Fenster fällt Nachmittagslicht auf die Stufen.
Ein Tischtennisspiel wird im Punktspielbetrieb im Modus Best of five (3 Gewinnsätze) gespielt, bei grossen Turnieren im Modus Best of seven (4 Gewinnsätze).

Limits, Schutz und Spielregeln

Der Mindesteinsatz pro Einzel- und Kombinationswette liegt bei CHF 1, der Höchsteinsatz bei CHF 1’000, bei einer Systemwette bei CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit und ohne Angabe von Gründen ändern; ein Tipp über der Limite wird nicht angenommen. Vor der ersten Wette setzen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage — die Obergrenze liegt bei CHF 9’999, bei unter 21-Jährigen bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für 30 Tage setzen.

Cash-Out und Quotenboosts

Cash-Out gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live — aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche Wettgewinn, hängt vom Spielstand ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Quotenboosts und Profitboosts sind nur online nutzbar, pro Person einmal, in Einsatz und Erhöhung limitiert. Bei einem Cash-Out verfällt der Boost.

Kombiboost und Livewetten

Der Sporttip-Kombiboost gilt nur online und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Mindestquote von 1.50 pro Voraussage. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier Voraussagen, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen. Auch hier sind Einsatz und Gewinnerhöhung limitiert. Bei Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00 — das gleiche gilt für spielentscheidende Situationen wie Elfmeter, Rote Karte oder Videoschiedsrichter-Entscheidungen.

Für einen Deutschschweizer Spielenden mit Wohnsitz im Vertragsgebiet ist Sporttip die einzige legale Adresse. Wer auf Sporttip wettet, bekommt das volle Schutzpaket: Spielsperre mit Registereintrag, Verlustlimiten, gesetzliche Auszahlung auf das eigene Konto und keine Verrechnungssteuer auf Gewinnen unterhalb des Freibetrags. Wer höhere Einsätze oder ein breiteres Wettprogramm sucht, stösst bei Sporttip an die Decke — und bei einem ausländischen Anbieter an die fehlende Schweizer Bewilligung.

Loterie Romande Jouez Sport — der bewilligte Anbieter für die Romandie

Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Sitz des Veranstalters ist Lausanne (Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne); 2’350 Verkaufsstellen betreuen die Westschweiz, 221 Mitarbeitende sind tätig. Online-Konten werden nur für Personen mit Wohnsitz im Vertragsgebiet eröffnet — wer in der Deutschschweiz wohnt, hat hier keinen Zugang.

Die Spielregeln für Jouez Sport decken sich im Grossen und Ganzen mit denen von Sporttip, da beide auf derselben interkantonalen Vereinbarung und demselben Bundesgesetz (BGS) basieren. Auch Jouez Sport verlangt ein Mindestalter von 18 Jahren, eine Verifizierung der Identität und eine Spielsperre-Möglichkeit. Die Verlustlimiten werden in den eigenen Teilnahmebedingungen festgelegt. Wo Sporttip CHF 1’000 pro Einzelwette als Maximum nennt, kann Jouez Sport eigene Limiten setzen — die zu prüfen sind, bevor ein grösserer Einsatz geplant wird.

Für einen Wettenden aus Genf, Lausanne oder Sitten ist Jouez Sport die legale Adresse. Der Sprachraum ist französisch, die Website jeux.loro.ch heisst die Kundinnen und Kunden in derselben Sprache willkommen. Wer ein deutsches Interface sucht, ist auf der anderen Seite der Saane besser aufgehoben.

Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung

Die folgenden Marken tauchen in der Werbung auf, in Vergleichsportalen und in Linklisten. Sie haben in der Schweiz keine Bewilligung — das ist der eine Satz, der jede einzelne Karte hier zusammenhält. Eine ausländische Lizenz aus Curaçao, Malta oder Deutschland hat in der Schweiz keine Kraft; sie ersetzt keine Gespa-Bewilligung und keine Spielsperre. Wer bei einem dieser Anbieter spielt, hat keinen Eintrag im Schweizer Sperrregister und keine Schweizer Beschwerdestelle.

Rabona

Rabona wirbt mit einem breiten Sportwetten-Programm, einer grossen Auswahl an Zahlungsmethoden und Bonusaktionen, die sich an internationale Spielende richten. In der Schweiz fehlt die Bewilligung — wer hier wettet, hat keine Schweizer Spielsperre, kein Schweizer Sperrregister und keine Schweizer Rekursstelle. Die Gespa kann die Domain auf die Sperrliste setzen; 671 Domains standen Ende 2025 dort.

Betscore

Betscore positioniert sich als Wettanbieter mit Fokus auf Fussball, Tennis und Livewetten. In der Schweiz fehlt die Bewilligung. Eine Spielersperre in der Schweiz wirkt nicht, eine ausländische Sperre nur auf der jeweiligen Plattform — und nicht auf den anderen in dieser Liste.

Playzilla

Playzilla ist ein weiterer internationaler Anbieter mit Sportwetten und Casino. In der Schweiz fehlt die Bewilligung. Die Quotenboosts sind eigene Aktionen des Anbieters; sie fallen nicht unter die Schweizer Werberegeln und unterliegen nicht der Gespa.

Sportuna

Sportuna gehört zu den jüngeren Marken im internationalen Markt. In der Schweiz fehlt die Bewilligung. Wer dort spielt, hat die Quoten des Anbieters, die Bonusregeln des Anbieters und die Limits des Anbieters — alles ausserhalb der Schweizer Aufsicht.

Bettilt

Bettilt kombiniert Sportwetten und Casino und tritt international auf. In der Schweiz fehlt die Bewilligung. Eine Beschwerde an die Gespa hilft nicht weiter, weil die Gespa nur für bewilligte Veranstalter zuständig ist; das Geld fliesst ausserhalb der Schweiz.

Bruce Bet

Bruce Bet tritt als Wettanbieter mit Krypto-Zahlungen auf. In der Schweiz fehlt die Bewilligung. Schweizer Recht kennt keine Krypto-Auszahlung bei einem bewilligten Veranstalter; bei einem ausländischen Anbieter fehlt die Schweizer Kontrolle vollständig.

Donbet

Donbet bewirbt ein Sportwetten-Programm mit Schwerpunkt Fussball und Tennis. In der Schweiz fehlt die Bewilligung. Für Spielende aus der Schweiz gilt: was bei Donbet passiert, passiert ausserhalb der Schweizer Aufsicht.

Rainbet

Rainbet positioniert sich ebenfalls als internationale Wett- und Casinoseite. In der Schweiz fehlt die Bewilligung. Wer hier spielt, hat keine Schweizer Spielsperre und keine Schweizer Sicherheitslinie.

Allen acht ausländischen Anbietern gemeinsam: keine Schweizer Bewilligung, kein Eintrag im Schweizer Sperrregister, keine Schweizer Rekursstelle. Was bei einem dieser Anbieter gewonnen wird, fällt je nach Kanton unter eine andere Steuerregel als bei einem bewilligten Veranstalter — der Kanton Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig vom Betrag als steuerbares Einkommen.

Was Tischtennis-Wetten in der Schweiz kosten: die Marge

Die Marge ist der Anteil des Einsatzes, den der Veranstalter im Durchschnitt behält. Bei einem Zwei-Wege-Markt mit zwei gleich hohen Quoten berechnet sie sich direkt: Auszahlungsquote = 1 ÷ (1/Quote₁ + 1/Quote₂). Bei zwei Quoten von 1.90 und 1.90 ergibt das:

Fünf Prozent Marge bei einem ausgeglichenen Markt ist das, was Wettende erwarten, wenn die Quoten fair sind. Bei Tischtennis-Livewetten ist die Marge in der Praxis oft höher: die Quoten ändern sich mit jedem Ballwechsel, und der Veranstalter hat einen kleinen Vorsprung, weil die Quote erst nach dem Spielereignis aktualisiert wird. Ein Spiel dauert im Schnitt vier bis fünf Sätze, jeder Satz etwa zehn bis fünfzehn Minuten. In dieser Zeit kommen Dutzende von Wettoptionen — Satzwetten, Spielwetten, Handicap-Wetten. Jede Option hat eine eigene Auszahlungs­quote. Bei vielen ausländischen Anbietern liegt die Marge im Live-Bereich über 7 %, bei kleineren Märkten wie «nächster Punkt» auch über 10 %.

Wichtig: Die Marge ist ein statistischer Durchschnitt. Eine einzelne Wette kann deutlich über oder unter der Marge liegen. Wer eine Quote von 1.90 auf einen ausgeglichenen Markt nimmt, zahlt 5 % Marge im Schnitt, nicht im Einzelfall. Bei Livewetten mit schnellen Quotenänderungen kann die Marge einer einzelnen Wette über 10 % liegen, ohne dass es im Wettschein sichtbar ist.

Wie funktionieren Wetten auf Tischtennis?

Tischtennis wird im Punktspielbetrieb im Modus Best of five gespielt — drei Gewinnsätze sind nötig. Bei grossen Turnieren gilt Best of seven, also vier Gewinnsätze. Ein Satz endet, wenn ein Spieler 11 Punkte erreicht und mit mindestens 2 Punkten Vorsprung führt; bei 10:10 wird verlängert, bis ein Spieler 2 Punkte vorne liegt. Der Aufschlag wechselt nach jeweils 2 Punkten, bei 10:10 nach jedem Punkt; im letzten Satz werden die Seiten gewechselt, sobald ein Spieler 5 Punkte erreicht hat.

Die Märkte, die sich aus dem Spiel ergeben

Aus diesen Regeln ergeben sich die typischen Wettmärkte:

Welche dieser Märkte effektiv im Wettprogramm stehen, hängt von der Gespa-Liste ab. Die Gespa-Liste vom 10.09.2026 ist die geschlossene Liste der erlaubten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten — was dort nicht steht, darf in der Schweiz nicht angeboten werden. Bei Swisslos und Loterie Romande sind nur die dort gelisteten Märkte verfügbar.

Die Spielformen, die im Wettprogramm stehen

Die Gespa-Liste enthält die grossen Turniere des Weltverbandes ITTF, der seit 1926 in Berlin gegründet ist. Dazu gehören:

Qualifikationsrunden stehen nur dann im Wettprogramm, wenn die Gespa-Liste sie ausdrücklich nennt; Frauen-Wettbewerbe stehen nur dort, wo sie gelistet sind; Ranglisten-Wetten nur, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podium entscheidet. Wetten auf Trainingsläufe sind nicht erlaubt; Ecken- und Kartenmärkte gibt es nicht; eine Esports-Sektion führt die Liste nicht.

Livewetten: kurz, schnell, teuer

Tischtennis-Livewetten sind ein eigenes Kapitel. Ein Ballwechsel dauert oft weniger als eine Sekunde, ein Punkt etwa zehn Sekunden, ein Satz zehn bis fünfzehn Minuten. In dieser Zeit kommen Dutzende von Wettoptionen: nächster Punkt, Sieger des nächsten Satzes, Handicap nach Punkten, Über/Unter auf die Gesamtpunkte. Die Quote bewegt sich schnell — und damit bewegt sich auch die Marge.

Wichtig: Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00. Swisslos kann in spielentscheidenden Situationen Wetten mit Quote 1.00 werten. Das ist eine Sicherheitslinie für die Spielenden — wer zu spät tippt, verliert den Einsatz nicht vollständig, sondern bekommt ihn zurück.

Was im Wettprogramm steht — und was nicht

Die Gespa-Liste ist die zentrale Schranke. Sie legt fest, welche Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten ein bewilligter Veranstalter anbieten darf. Stand 10.09.2026 enthält sie für Tischtennis die ITTF-Turniere, die Olympischen Spiele, die Welt- und Europameisterschaften sowie ausgewählte World-Tour-Events. Was nicht in der Liste steht, ist in der Schweiz nicht erlaubt — auch wenn der gleiche Markt auf einer ausländischen Plattform verfügbar ist.

Was nicht im Programm steht:

Die Liste wird von der Gespa aktualisiert; die aktuelle Version findet sich auf der Gespa-Website. Wer einen Markt sucht, der nicht auf der Liste steht, hat in der Schweiz keine legale Wettoption.

Boni, Quotenboosts und Gratisspiele — was die Werbung kostet

Boni sind das, was die Werbung am lautesten ankündigt. In der Schweiz sind sie stark reguliert. Gratisspiele oder Gratisspielguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa (Art. 75 Abs. 2 BGS). Im Jahr 2025 hat die Gespa 24 Zustimmungen an Loterie Romande und 8 an Swisslos erteilt. Die Zustimmung gilt einem konkreten Gratisspiel — was nicht zugestimmt ist, darf in der Schweiz nicht angeboten werden.

Was Sporttip an Bonus-ähnlichem anbietet

Sporttip hat keinen klassischen Einzahlungsbonus mit Umsatzbedingungen. Stattdessen gibt es:

Alle drei Boost-Formen sind keine «gratis Wetten» — sie sind an Einsatz, Quote und Verfügbarkeit gebunden. Wer einen Boost annimmt, ohne die Bedingungen zu lesen, kann am Cash-Out oder am Kombiboost-Mindestquote scheitern. Das ist die Kostenstelle der Boosts: nicht der Bonus selbst, sondern seine Bedingungen.

Was die Werbung verschweigt

Die Werbung spricht von «Gratiswetten» und «Bonus». Die Realität ist: Bei Sporttip gibt es keinen klassischen Einzahlungsbonus, keinen Cash-Bonus, keine «Free Bet» mit zurückerstattetem Einsatz. Das ist die regulatorische Logik — die Gespa hat die Gratisspiel-Regelung (Art. 75 Abs. 2 BGS) nicht aufgehoben, sondern nur punktuell Zustimmungen erteilt. Wer einen Bonus sucht, der einem Casino-Bonus ähnelt, ist in der Schweiz am falschen Ort.

Bei den ausländischen Anbietern sieht das anders aus: dort winken «100 % Bonus», «Free Bets», «Risikofreie Wetten». Diese Angebote haben in der Schweiz keine Bewilligung. Wer dort spielt, spielt ausserhalb der Schweizer Aufsicht — der Bonus unterliegt den ausländischen Bedingungen, die Schweizer Spielregeln gelten nicht.

Verantwortungsvolles Wetten in der Schweiz

Die Schweiz hat das Spielerschutz-Regime des BGS. Es gilt für bewilligte Veranstalter — Sporttip und Jouez Sport. Bei ausländischen Anbietern gilt es nicht; dort gibt es keine Schweizer Spielsperre.

Verlustlimiten: selbst gesetzt, vom Veranstalter überwacht

Vor der ersten Sporttip-Teilnahme setzen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage. Die Obergrenze liegt bei CHF 9’999, bei unter 21-Jährigen bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich. Die Gespa verlangt diese Limiten — der Veranstalter muss mindestens einen Höchstwert für täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Einsatz oder Verlust verlangen (Art. 87 VGS).

Spielsperre und Selbstsperre

Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Köln. Wer sich sperren lässt, kann während der Sperrdauer keine Wetten platzieren — und nach Ablauf nur mit Beteiligung einer Fachstelle aufheben (Art. 81 BGS, Art. 84 VGS).

Auszahlung und Identitätsprüfung

Gewinne und Saldi werden nur auf ein Zahlungskonto im Namen des Kontoinhabers ausgezahlt (Art. 50 Abs. 2 VGS). Anonyme Auszahlungen gibt es nicht, Krypto-Auszahlungen bei bewilligten Veranstaltern ebenfalls nicht. Kein Kredit an Spielende (Art. 75 Abs. 1 BGS). Eine Auszahlung kostet den Spielenden keine Gebühr von Seiten des Veranstalters; sie kostet ihn die Verlustlimite, die er vorher gesetzt hat.

Warnzeichen und Hilfe

Die Gespa testet den Jugendschutz an Verkaufsstellen — 2025 wurde in 47.5 % von 200 Testfällen an Minderjährige verkauft. Das ist kein Argument gegen die Verkaufsstellen, sondern ein Hinweis: Wer in der Schweiz wettet, hat die Wahl zwischen einem bewilligten Veranstalter mit Schutzregime und einem ausländischen Anbieter ohne Schutzregime. Wer sich selbst schützen will, wählt den bewilligten Veranstalter, setzt die Verlustlimiten selbst und nutzt die Spielsperre, wenn sie nötig wird.

Hilfe bei problematischem Spielverhalten bieten die Fachstellen der Kantone sowie das nationale Hilfsangebot der Gespa. Wer sich selbst sperren will, kann das direkt im Spielerkonto oder an einer Verkaufsstelle tun.

Vorhersagen und Strategien beim Tischtennis

Wer eine Vorhersage macht, macht eine Wette gegen die Quote. Die Quote ist die Meinung des Veranstalters, korrigiert durch die Einsätze der Spielenden. Eine faire Vorhersage macht nichts anderes, als die eigene Einschätzung gegen die Quote zu prüfen — und nur dann zu wetten, wenn die eigene Einschätzung die Quote schlägt.

Was eine Vorhersage stützt

Drei Dinge stützen eine Vorhersage beim Tischtennis:

Diese drei Dinge sind keine Garantie. Eine Quote von 1.90 sagt: 52.6 % Wahrscheinlichkeit aus Sicht des Veranstalters. Wer glaubt, die echte Wahrscheinlichkeit ist 60 %, hat einen Wert von 7.4 % — und damit einen statistischen Vorteil. Wer glaubt, sie ist 50 %, hat keinen Wert, sollte nicht wetten. Wer glaubt, sie ist 70 %, hat einen Wert von 17.4 %.

Was eine Vorhersage nicht stützt

Es gibt keine «sichere Strategie», die das Tischtennis-Wetten in einen Gewinnautomaten verwandelt. Wer eine solche Strategie verkauft, verkauft eine Lüge. Die Marge, die der Veranstalter einbaut, sorgt dafür, dass die Mehrheit der Spielenden auf Dauer verliert. Eine einzelne Wette kann gewinnen, eine zweite kann verlieren — die Marge arbeitet über viele Wetten, nicht über eine.

Eine Quote von 1.90 ist im Schnitt 5 % schlechter als fair. Wer dauerhaft gewinnen will, muss eine Quote finden, die er oder sie besser einschätzt als der Veranstalter. Das ist die Definition von «Wert wetten». Es ist nicht die Definition von «sicher wetten».

Einsatz-Disziplin: das, was am meisten zählt

Was die meisten Spielenden am Tischtennis verliert, ist nicht eine schlechte Vorhersage, sondern eine fehlende Einsatz-Disziplin. Eine Quote von 1.90 wird genommen, der Spieler verliert, der nächste Tipp ist grösser. Das ist der Martingale-Effekt, und er kostet mehr, als er je eingebracht hat. Die Schweizer Verlustlimiten sind genau dafür da: der Spieler setzt sie selbst, der Veranstalter überwacht sie.

Wer eine Vorhersage macht, sollte drei Dinge tun:

Tischtennis-Quoten lesen — was sie bedeuten

Eine Quote ist keine Wahrscheinlichkeit, auch wenn sie oft so gelesen wird. Eine Quote von 2.10 bedeutet: bei einem Einsatz von CHF 10 gibt es CHF 21 zurück, wenn die Wette gewinnt. Der Nettogewinn ist CHF 11. Das ist nicht dasselbe wie eine Wahrscheinlichkeit von 47.6 %, auch wenn die Umrechnung nahe liegt.

Die Umrechnung geht so:

Eine Quote von 2.10 ist eine Offerte des Veranstalters, kein Naturgesetz. Wer eine Quote annimmt, nimmt die Meinung des Veranstalters an — und die enthält eine Marge. Die Höhe der Marge ist das, was auf Dauer zwischen dem Veranstalter und den Spielenden steht.

Quotenschwankungen beim Tischtennis

Tischtennis-Quoten schwanken schneller als Fussball- oder Tennis-Quoten. Ein Ballwechsel dauert weniger als eine Sekunde; ein Satz dauert zehn bis fünfzehn Minuten; ein Match dauert etwa eine Stunde. In dieser Stunde kommen Dutzende von Quoten-Updates. Die Auszahlungs­quote bleibt über das Match ungefähr stabil, die einzelne Quote bewegt sich mit dem Spielstand.

Bei Livewetten ist die Marge oft höher. Der Veranstalter aktualisiert die Quote erst, wenn der Punkt vorbei ist; in der Zwischenzeit kann der Spieler auf eine Quote wetten, die nicht mehr aktuell ist. Das ist die «Verzögerungsmarge»: der Veranstalter sichert sich gegen Spielende ab, die schneller sind als die Quote.

Livewetten und ihre Tücken

Livewetten sind das, was die Werbung beim Tischtennis am meisten feiert. Sie sind auch das, was am meisten kostet. Eine Livewette hat eine höhere Marge als eine Prematch-Wette, weil die Quote sich schnell ändert und der Veranstalter einen Vorsprung einbaut.

Die Spielregel-Linie bei Livewetten

Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Das ist wichtig, weil viele Spielende glauben, eine Wette sei ungültig, wenn die Übertragung abbricht. Sie ist es nicht. Die Wette gilt, sobald sie angenommen ist. Was nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert wird, zählt mit Quote 1.00 — der Einsatz wird zurückerstattet, der Gewinn entfällt. In spielentscheidenden Situationen (Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid) kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Das ist eine Sicherheitslinie für die Spielenden.

Die Marge bei Livewetten

Die Marge bei Live-Tischtennis-Wetten ist schwer zu messen, weil die Quoten sich ständig ändern. Was bleibt, ist die Grösse des Angebots: je mehr Märkte auf einmaliger Quote angeboten werden, desto höher ist die durchschnittliche Marge. Bei Sporttip ist die Live-Marge für Tischtennis in der Regel im Bereich von 6 % bis 8 %; bei ausländischen Anbietern liegt sie oft über 8 %, bei kleineren Märkten wie «nächster Punkt» auch über 12 %.

Die Konsequenz: Wer auf Livewetten setzt, zahlt im Schnitt eine höhere Marge als auf Prematch-Wetten. Bei einem Satz Über/Unter 19.5 Punkten zum Beispiel liegt die Marge bei einem ausgeglichenen Markt bei rund 5 %. Bei einem kleineren Markt wie «nächster Punkt Spieler A» liegt sie bei 10 % oder mehr.

Auszahlung und Steuern

Gewinne aus Schweizer bewilligten Grossspielen sind einkommenssteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn; der Bundesfreibetrag liegt ab 1.1.2026 bei CHF 1’071’000 (2025: CHF 1’070’400), der kantonale Freibetrag ist unterschiedlich. Über dem Freibetrag behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die mit der Steuererklärung zurückgefordert werden kann.

Wer bei Sporttip oder Jouez Sport wettet und unter dem Freibetrag bleibt, hat keine Einkommenssteuer und keine Verrechnungssteuer auf den Gewinn. Wer über dem Freibetrag liegt, hat 35 % Verrechnungssteuer, die zurückgefordert werden kann.

Anders bei ausländischen Anbietern: dort gibt es keine Verrechnungssteuer, weil der Veranstalter kein Schweizer Veranstalter ist. Der Kanton Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig vom Betrag als steuerbares Einkommen. Andere Kantone haben unterschiedliche Praktiken — die Information ist allgemein, der Steuerberater oder die kantonale Steuerverwaltung weiss mehr.

Es gibt keine Schweizer Wettsteuer auf den Einsatz. Wer eine Wette platziert, zahlt keine Steuer auf den Einsatz; was besteuert wird, ist der Gewinn über dem Freibetrag.

Werbe-Regeln und was nicht erlaubt ist

Werbung in der Schweiz darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen gerichtet sein (Art. 74 BGS). Werbung für in der Schweiz nicht bewilligte Glücksspiele ist verboten (Art. 74 Abs. 3 BGS) und wird mit Busse bis CHF 500’000 bestraft (Art. 131 BGS). Es gibt keine zeitliche Werbe-Beschränkung — Werbung ist rund um die Uhr erlaubt, sofern sie nicht aufdringlich oder irreführend ist.

Für die Spielenden bedeutet das: Wer eine Werbung für einen ausländischen Anbieter sieht, sieht Werbung, die gegen Schweizer Recht verstösst. Die Werbung kann nicht rechtmässig sein, der Anbieter nicht bewilligt. Wer sich anmeldet, hat keine Schweizer Spielsperre und keine Schweizer Sicherheitslinie.

Was passiert bei einer Sperrliste

Die Gespa führt eine Sperrliste von Domains ausländischer Anbieter, die in der Schweiz über DNS gesperrt werden (Art. 86-93 BGS). Die Liste wurde am 3. September 2019 erstmals veröffentlicht und umfasste Ende 2025 671 Domains. Gesperrte Domains werden ersetzt — die Gespa nennt dieses Vorgehen «Domain-Hopping» und nennt Interwetten und Bet-at-Home als Beispiele; bet365 steht ebenfalls auf der Liste.

Die Sperrliste ist keine vollständige Sperre. Sie verhindert den Zugang über die meisten Schweizer Internetanschlüsse; sie verhindert nicht den Zugang über ein VPN oder über einen ausländischen Anschluss. Wer die Sperre umgehen will, kann das tun — die Konsequenz bleibt: kein Schweizer Sperrregister, keine Schweizer Spielsperre, keine Schweizer Sicherheitslinie.

Was passiert beim Spielen auf einer ausländischen Plattform

Eine ausländische Lizenz hat in der Schweiz keine Kraft (Art. 4 BGS). Wer auf einer ausländischen Plattform wettet, tut das ausserhalb der Schweizer Aufsicht. Das hat mehrere Konsequenzen:

Der Spielende selbst wird nicht bestraft. Was passieren kann: Stakes und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter beschlagnahmt werden, wenn der Anbieter in der Schweiz belangt wird.

Wer wettet, wo wettet — die Wahl, die ein Spielender hat

Wer in der Schweiz auf Tischtennis wetten will, hat zwei Optionen:

Die legale Option: ein bewilligter Veranstalter. Sporttip für die Deutschschweiz, Ticino und Liechtenstein; Jouez Sport für die Westschweiz. Beide haben das volle Schutzpaket: Verlustlimiten, Spielsperre, Schweizer Sperrregister, Auszahlung auf das eigene Konto, keine Verrechnungssteuer unter dem Freibetrag, keine zeitliche Werbe-Beschränkung für den Spielenden. Die Marge ist im Bereich von 5 % bis 8 %, das Wettprogramm folgt der Gespa-Liste.

Die nicht-bewilligte Option: ein ausländischer Anbieter. Acht Marken, die hier namentlich genannt sind, dazu noch in Spiele-Portalen und Werbe-Netzwerken. Sie haben ein breiteres Wettprogramm, höhere Boni, schnellere Quoten — und keine Schweizer Bewilligung. Wer dort spielt, spielt ausserhalb der Schweizer Aufsicht.

Die Entscheidung ist nicht zwischen «sicher» und «unsicher». Beide Optionen haben Risiken. Die legale Option hat die Regeln des BGS, die nicht-bewilligte Option hat die Regeln des Anbieters. Wer die Regeln des BGS will, wählt die legale Option. Wer die Regeln des Anbieters will und das Risiko der fehlenden Schweizer Aufsicht akzeptiert, wählt die nicht-bewilligte Option.

Häufig gestellte Fragen zu Tischtennis-Wetten in der Schweiz

Sind Wetten auf Tischtennis in der Schweiz verboten, oder sind sie bei Swisslos und Loterie Romande möglich?

Tischtennis-Wetten sind in der Schweiz nicht verboten, aber nur Swisslos (Sporttip) und Loterie Romande (Jouez Sport) dürfen sie als bewilligte Veranstalter anbieten. Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung veranstalten in der Schweiz unerlaubterweise Sportwetten, was nach Art. 130 BGS eine Straftat ist.

Steht Tischtennis mit seinen grossen Turnieren auf der Gespa-Liste der zugelassenen Sportarten?

Ja, Tischtennis steht auf der Gespa-Liste vom 10.09.2026 mit den grossen ITTF-Turnieren, Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie World-Tour-Events. Qualifikationsrunden und Frauen-Wettbewerbe stehen nur, wenn die Liste sie ausdrücklich nennt; Trainingsläufe, Freundschaftsspiele und kleinere Turniere sind nicht enthalten.

Welche Wettarten ergeben sich aus dem Modus Best of five und Best of seven?

Aus den Modi ergeben sich Siegwetten (Best of five oder Best of seven), Satz-Wetten, Handicap-Wetten, Über/Unter auf Sätze und kleinere Märkte wie «nächster Punkt» bei Livewetten. Welche dieser Märkte effektiv verfügbar sind, hängt von der Gespa-Liste und dem Wettprogramm des Veranstalters ab.

Wie lässt sich eine Vorhersage beim Tischtennis begründen, und warum gibt es keine sichere Strategie?

Eine Vorhersage stützt sich auf Form, direkte Duelle und die Quote — also die Einschätzung des Veranstalters. Es gibt keine sichere Strategie, weil die Marge des Veranstalters auf Dauer dafür sorgt, dass die Mehrheit der Spielenden verliert; eine einzelne Wette kann gewinnen, aber die Marge arbeitet über viele Wetten.

Was bedeutet die Marge bei einer Wette, und wie wirkt sie sich auf Livewetten bei kurzen Ballwechseln aus?

Die Marge ist der Anteil des Einsatzes, den der Veranstalter im Durchschnitt behält. Bei einem ausgeglichenen Zwei-Wege-Markt mit Quote 1.90 / 1.90 beträgt sie rund 5 %. Bei Livewetten mit kurzen Ballwechseln ist die Marge oft höher, weil die Quote sich schnell ändert und der Veranstalter einen Vorsprung einbaut.

Wie funktionieren Verlustlimiten und Spielsperre bei den bewilligten Veranstaltern?

Bei Sporttip setzen Spielende vor der ersten Wette Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage (maximal CHF 9’999, unter 21 Jahren CHF 1’000). Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Die Spielsperre kann produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst gesetzt werden; eine unbefristete Sperre wird im Schweizer Register eingetragen und gilt auch für Casinos.

Inhalt erstellt vom Team «livewettench»